Am Freitag folgten wir den Empfehlungen der Reiseführer und
machten uns auf den Weg zum Delta del Paraná. Da unser Hotel im Zentrum lag und es uns schien, dass die meisten Orte fußläufig zu erreichen sind, beschlossen wir zum Hauptbahnhof zu laufen. Der ca. 30-minütige Fußweg
verschaffte uns neue Einblicke in die Stadt. Am Bahnhof angekommen kauften
wir Tickets nach Tigre und rannten zum Zug, der auch sogleich losfuhr. Nach einer
45-minütigen Fahrt waren wir in Tigre angekommen und wollten zunächst Geld abheben. Der erste ATM streikte, in
der nächsten Bank wieder. Wir machten uns langsam Sorgen und als es in der
dritten und vierten Bank auch nicht funktionierte, nahmen wir an, dass die
Kreditkarte gesperrt sei. Dies hat uns sehr beunruhigt und uns die Laune
vermiest. Bei dem Bankengesuche hatten wir unser eigentliches Ziel ganz aus den Augen verloren und uns obendrein verlaufen. Nach einigen Umwegen schafften wir es dennoch 14 Uhr
eine Bootsfahrt durch das Delta zu unternehmen. Die unzähligen Inseln werden
wohl von betuchten Portenos (so nennen sich die Einwohner Buenos Aires) als
Sommerresidenzen genutzt. Wir konnten einige Hotels, Schulen und Paläste sehen,
aber lassen wir besser die Bilder sprechen.
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| Reiseführer studieren, lohnt immer! |
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| Plaza San Martín |
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| Braune Brühe des Rio Paraná |
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| Palast mitten im Delta |
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