Am Morgen wollten wir uns das Frühstück nicht entgehen
lassen. Das einzige was übrig war, waren gebratene Würstchen mit Zwiebeln und
Omelette. Nach dem Frühstück rieben wir uns gründlich mit Sonnencreme ein und
machten uns auf den Weg zum Busbahnhof. Hier kauften wir die Tickets, 100 Pesos
pro Person hin und zurück. Gegen 10.15 Uhr stiegen wir in einen vollen Bus ein.
Eine Familie war jedoch so nett, ihre Kinder auf den Schoß zu nehmen, sodass
wir uns dankbar auf zwei gemeinsame Plätze in diesem klimatisierten Bus setzen
konnten. Die Fahrt dauerte nur eine halbe Stunde und wir wurden direkt am
Haupteingang abgesetzt. Wir kauften die Eintrittskarten für 260 Pesos pro
Person und betraten den Park. Unsere erste Aufmerksamkeit galt den Nasenbären,
die sich über das Löffelbiskuit eines Besuchers hermachten.
Wir entschieden uns zunächst den oberen Pfad (Circuito
Superior) zu laufen, um eine möglichst weite Sicht zu bekommen. Der Pfad ist
etwa 1000 m lang und bietet einen wunderschönen Blick auf die Isla San Martín. Die
Temperaturen waren kurz vor Mittag noch erträglich und die Luftfeuchtigkeit war
sehr hoch. Wir passierten Brücken, sahen kleinere Wasserfälle und hatten immer
wieder die Gelegenheit uns hinzusetzen oder Bilder zu machen. Zwischendurch
sahen wir Baumäffchen, Papageien und unzählige Schmetterlinge. In diesem Park
stürzt der Río Iguazú in über 270 einzelnen Wasserfällen in einem 2,7 km
Halbkreis in die Tiefe. Die Hauptattraktion ist jedoch die Garganta del Diablo,
der Teufelsschlund, zu dem eine Bahn fährt. Wir sind jedoch auf dem Hinweg zu
Fuß gelaufen und haben unterwegs wunderschöne Schmetterlinge beobachten können.
Über schmale Stege näherten wir uns der Teufelsschlucht, wo die Fallhöhe der
Wasserfälle 80 m beträgt. Hier tummelten sich die meisten Touristen und man
wurde hier so richtig nassgespritzt. Wir waren ganz fasziniert von dieser
Naturgewalt, die auf Fotos kaum zur Geltung kommt.
Ordentlich durchnässt nahmen wir auf dem Rückweg die Bahn
und gönnten uns ein Eis. Danach nahmen wir den Circuito Inferior, den unteren
Weg, der an kleineren Wasserfällen entlangführt. Jedoch war es hier möglich
einigen Wasserfällen sehr nahe zu kommen und sich auf diese Weise Abkühlung zu
verschaffen.
Als wir damit fertig waren, gingen wir ins Besucherzentrum.
Das Informationsmaterial war zwar gut aufbereitetet, wir hatten jedoch keine
Kraft mehr uns sind schnell durchgelaufen. Am Ausgang stand schon ein Bus, in
den wir steigen konnten und zurückfuhren. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel machten wir uns auf den Weg zu Abend zu essen. Da wir wussten, dass wir am nächsten Tag eine beschwerliche Busreise vor uns hatten, bemühten wir uns frühzeitig schlafen zu legen.
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| Gefräßige Nasenbären am Haupteingang |
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| Circuito
Superior |
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| Bimmelbahn zu Garganta del Diablo |
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| Kappenblauraben |
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| Río Iguazú |
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| Teufelsschlund |
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| Lianen ganz wie im Dschungel |
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| Haubenkapuziner |
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| Isla San Martín |
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| Circuito Inferior |
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