Als wir endlich in Salta angekommen waren, regnete es. Wir nahmen ein Taxi und
fuhren direkt zum Hotel, das wir uns im Loose-Reiseführer während der Busfahrt herausgesucht
hatten. Im Hotel kostete eine Übernachtung 425 Pesos. Wir konnten nur eine
Nacht buchen und uns wurde gesagt, dass wir am nächsten Tag eventuell das
Zimmer wechseln müssten. Wir bezogen unser Zimmer und merkten schnell, dass wir müde waren und uns
hinlegen mussten. Gegen 13 Uhr sind wir aufgestanden und haben uns langsam
fertiggemacht. Unser erstes Ziel war ein Geldautomat. Erst nach mehreren
Anläufen ist es uns geglückt Geld abzuheben. An der zentral gelegenen Plaza 9 de Julio
setzten wir uns in ein Café und gönnten uns einen Eiscafé. Ein Mann aus
Deutschland sprach uns an und hatte anscheinend das Bedürfnis sich mit uns
auszutauschen. Er arbeitete bei Siemens uns war aufgrund der Revision eines vor
zehn Jahren errichteten Gaswerks in Salta. Wir planten schließlich zum Park zu gehen und
später mit der Seilbahn auf den Hausberg von Salta zu fahren, um uns einen
Überblick über die Stadt zu verschaffen. Unterwegs sind wir an einem
Reiseveranstalter vorbeigekommen und beschlossen kurzerhand zwei Ausflüge zu
buchen. Wir entschieden uns für einen Ausflug nach Humahuaca und einen nach
Cachi. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer, da beide Destinationen in
unseren zwei Reiseführern als Top-Reiseziele gepriesen wurden. Bei der Buchung
beider Touren gab es immerhin eine Ersparnis. Letztlich zahlten wir für beide
Ausflüge insgesamt 600 Pesos pro Person. Beruhigt über das gute Angebot liefen wir
durch den gepflegten Parque San Martín, wo es einen Parksee mit Tretbootverleih
gab. Die Fahrt mit der Teléferico auf den Cerro San Bernardo kostete 85 Pesos
pro Person. Der Berg liegt 1454 m über dem Meeresspiegel und bietet einen
herrlichen Blick über das Tal und die Berge ringsum. Oben gönnten wir uns ein Eis und
genossen den Ausblick. Am Himmel konnte man dunkle Wolken aufziehen sehen und es begann zu dämmern. Auf dem Rückweg kauften wir uns je einen Super-Pancho für nur 6
Pesos. Dabei handelt es sich um einen Hot-Dog, der doppelt so lang ist, wie man ihn gewöhnlich
kennt. Auf dem Weg zum Hotel begann es zu schütten und es blitzte und donnerte direkt
über uns. Wir versuchten das Unwetter zu umgehen, indem wir im Supermarkt
Proviant für den morgigen Tag einkauften. Im Hotel waren wir recht spät und
legten uns zeitig ins Bett, da wir am nächsten Tag früh raus mussten.

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| Parque San Martín |
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| Cerro San Bernardo |
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| Schachbrettmuster |
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