Am Sonntagmorgen nahmen wir unser spärliches Frühstück ein und
wurden relativ zeitig von dem gleichen Guide wie am Vortag abgeholt. Im Bus saßen wir weit
vorn, sodass wir unseren Guide besser verstehen konnten. Der Ausflug ging nach
Cachi, ein Dorf am Fuß des 6380 m hohen Nevado de Cachi. Wir sind durch ein
subtropisches Flusstal gefahren und über einen über 3000 m hohen Pass. Bei der Piedra del Molino, einer kleinen
Kapelle, erreichten wir mit 3348 m ü.d.M. den höchsten Punkt der Strecke. Hier
konnte man aussteigen und die Kapelle betrachten. Gefühlt war man hier mitten
in den Wolken und die Luftfeuchtigkeit war ausgesprochen hoch. Unser nächstes
Ziel war der Parque Nacional Los Cardones, der zum Schutz der
Kandelaberkakteen angelegt wurde. Diese Kakteenart trägt ihren Namen zurecht, da sie einem Kerzenständer gleicht. Kandelaberkakteen werden bis zu 400 Jahre
alt und bis zu 10 m hoch. Das Holz der Kakteen wird - wie wir an beiden Tagen sehen konnten
- aufgrund seiner Leichtigkeit in Kirchendächern verwendet.
Als wir in Cachi angekommen waren, gab es für uns das erste
Mal richtig Asado zu essen. Damit ist das über offenem
Feuer gebratene Rindfleisch gemeint. Nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen hatten wir Zeit uns
in der Stadt umzusehen. Erneut waren alle wichtigen Gebäude um den Hauptplatz
versammelt. In der Kirche San José waren die Decke, Beichtstuhl, Altar und
Kanzel aus Kaktusholz. Nachdem wir den Eindruck hatten, alles gesehen zu haben,
gönnten wir uns ein Eis und liefen zum Bus. Die ganze Rückfahrt über schauten
wir unsere Serie, da wir erneut unseren Laptop dabei hatten. Im Hotel waren wir nicht
ganz so spät wie am Tag zuvor und so hatten wir noch Zeit, in dem unweit
unseres Hotels befindlichen Carrefour, einzukaufen.
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| Subtropisches Flusstal |
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| Gunanakos |
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| Parque Nacional Los Cardones |
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| Chili zum Trocknen |
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