Am nächsten Morgen zahlten wir einen Aufpreis von 55 Pesos
pro Person und konnten ausgiebig frühstücken. Bislang handelte es sich um das reichhaltigste
Büfett. Wir machten uns fertig und
liefen als erstes zum Busbahnhof, wo wir am Abend zuvor angekommen waren. Es
ging darum Bustickets für die Weiterreise nach Buenos Aires zu kaufen, am
besten schon für den nächsten Tag. Nachdem uns der zunächst angefragte Preis
erschlagen hatte - insbesondere da es sich um eine Nachtfahrt handelte-,
fragten wir bei einem anderen uns noch bis dahin unbekanntem Busunternehmen. Zufrieden
über den fairen Preis von 585 Pesos und eine Abreisezeit von 10 Uhr morgens, sind wir zurück
ins Zentrum gelaufen. Córdoba ist die zweitgrößte Stadt Argentiniens und hat
wirklich viel zu bieten. Auch in dieser Stadt findet sich eine zentrale Plaza
namens San Martín, mit der obligatorischen Reiterstatue des Nationalhelden.
Hierum gruppieren sich koloniale Gebäude und angrenzende Einkaufsstraßen. Wir
schauten uns das Rathaus an und die Kathedrale. Südlich der Plaza San Martín
befindet sich der Häuserblock "Manzana de los Jesuitas". Hier
befindet sich sowohl die älteste erhalte Kirche und die erste Universität des
Landes. Die Universidad Nacional de Córdoba ist laut Baedeker das Highlight
dieser Stadt und zugleich die zweitälteste Südamerikas. Diese
"Manzana" zu Deutsch Häuserblock wurde von den Jesuiten zu Beginn des
17. Jh. errichtet und bestand aus Schule, Kirche und Unterkünften. Im Laufe der
Zeit wurde daraus die Universität und die UNESCO hat dieses Ensemble zum
Weltkulturerbe erhoben.
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| Kathedrale von Córdoba |
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| Manzana de los Jesuitas |
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| Universidad Nacional de Córdoba |
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| Bibliothek der Universidad Nacional de Córdoba |










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