Noch kurz vor 17 Uhr kamen wir im beschaulichen El Calafate
an, benannt nach dem Berberitzengewächs. Das erste Hostel, dass wir uns während
der Busfahrt herausgesucht hatten, hatte kein freies Doppelzimmer mehr. Wir
sahen uns genötigt eine Preisklasse höher zu gehen und buchten schließlich drei Nächte im
Hostel del Glaciar Libertador für 240 US-Dollar. Nicht gerade ein Schnäppchen,
aber wie wir noch später merken, sollte das unser teuerster Aufenthaltsort
werden. Immerhin gab es hier die Möglichkeit unsere Kleidung für 100 Pesos zu
waschen, die wir gern aufgaben. Ansonsten nutzten wir die Zeit, um zum
Busbahnhof zu laufen und dort nach Touren zu fragen. Für den Freitag buchten
wir eine Nachmittagstour zum Perito-Moreno-Gletscher und erfragten die Tour zum
Parque Nacional Torres del Paine. Außerdem waren wir im größten Supermarkt des
Ortes einkaufen. Schockiert über die Preise und die mangelnde Auswahl sollte
das unser einziges Mal in El Calafate bleiben. Am späten Abend hatte Daniel
Lust auf Fleisch. In einem vergleichsweise gehobenem Restaurant stillte er
seinen Hunger mit Lammfleisch, während Valeria eine köstlich zubereitete
Kürbissuppe löffelte.
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