Dienstag, 31. März 2015

Heimflug



An diesem Montagmorgen hieß es nach dem Frühstück unsere Rucksäcke zu packen und sich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Am Vorabend hatten wir ein Taxi bestellt, das uns 11 Uhr abgeholt hat. Unser Flug ging 13.20 Uhr und am Flughafen angekommen, versuchten wir von den wenigen Pesos, die wir noch besaßen, etwas Nützliches zu kaufen. Vor der Gepäckabgabe hat dies nicht geklappt. Später aber hatte Valeria Daniel offeriert eine Cola-Flasche für zehn Pesos am Automaten zu kaufen. Wir trauten unseren Augen nicht, als nach Münzeinwurf eine nach der anderen Flaschen aus dem Automaten gepurzelt kam. Das erste Mal gab es in diesem Land mal etwas gratis für uns. Vier Flaschen konnten wir problemlos einpacken, als aber noch mehr Flaschen aus dem Automaten kamen, beschlossen wir kurzerhand uns von dem Ding zu distanzieren. Der Vorfall versüßte uns zumindest die Wartezeit. Den Flug über waren wir überhaupt nicht müde und schafften es sechs Filme zu schauen. Die Müdigkeit packte uns jedoch während des zweiten Flugs von Madrid nach Tegel. Der Flug war aber dermaßen turbulent, dass man aus dem Schlaf gerissen wurde. Denn genau an diesem 31. März erreichte die Sturmserie mit Orkantief NIKLAS ihren Höhepunkt. Die Passagiere und insbesondere Kinder schrien um ihr Leben und wir waren erleichtert, als wir sicher landeten. Gegen 12 Uhr Mittag kamen wir an und hiermit endete unser Ausflug nach Argentinien.



Sonntag, 29. März 2015

Tango ist doch kein Mythos



Am Sonntag stand nach einem ausgiebigen Frühstück erneut die Frage im Raum, was wir denn in dieser Metropole machen könnten. Nach verzweifeltem Studium unserer Reiseführer entschlossen wir uns zur Nationalgalerie zu laufen, die von einem Park umgeben ist. Hier musste man keinen Eintrittspreis entrichten und viele Meisterwerke europäischer Künstler, wie Van Gogh, Manet oder Picasso waren hier ausgestellt. Nach dem Galeriebesuch hatten wir endlich das Glück erstmalig Tango auf der Straße erleben zu können, nachdem Valeria die Hoffnung länsgt aufgegeben hatte und es als einen Mythos abtat. Wir ließen uns im Schatten nieder und schauten gespannt zu. Als die Show am späten Nachmittag vorüber war, sind wir zurück zum Hotel gelaufen und hatten unterwegs bei McDonald’s Halt gemacht, um eine weitere Eissorte zu probieren. Im Hotel angekommen, packten wir langsam unsere Sachen, da es am nächsten Tag in die Heimat gehen würde. Am Abend spazierten wir am Kanal entlang und suchten, wie schon am Vorabend, ewig nach einem Lokal für das Dinner. Während des Essens, stellten wir fest, dass wir noch immer kein Souvenir für unsere Vitrine hatten. Im festen Glauben, dass die Geschäfte noch geöffnet haben, mussten wir erschrocken feststellen, dass dem nicht so war. Nach langem Umherirren beschränkte sich die Auswahl auf zwei Läden und wir entschieden uns ganz klassisch eine Kalabasse mit Trinkrohr zu kaufen. Mit dem Gefühl alles gesehen und erledigt zu haben, sind wir zurfrieden zum Hotel gelaufen und mussten angesichts später Stunde sogleich ins Bett legen.







Samstag, 28. März 2015

Buenos Aires statt Montevideo



Der Tag begann mit einem exklusiven Frühstück. Das erste Mal in Argentinien bekamen wir ein Frühstück serviert, das unsere Erwartungen gänzlich übertraf. Wir stillten unser Verlangen nach allem was uns die letzten Wochen vergönnt war. Die Bäuche vollgeschlagen, war unser Plan nun zum Hafen zu fahren, um von dort nach Montevideo zu reisen. Als wir durch die Mittagshitze liefen, mussten wir feststellen, dass Daniel sowohl sein Cappy als auch den Reiseführer vergessen hatte. Ohne Reiseführer würden wir in Montevideo kaum zurechtkommen, wir fragten dennoch an der Kasse nach dem Preis für die Überfahrt. Als es hieß, dass die einstündige Fahrt (Hin-und-Zurück) 120 US-$ kostet, verging uns die Lust. Leicht enttäuscht, aber nicht resigniert, versuchten wir das Beste aus dem Tag zu machen und spazierten zunächst in den Park unweit der Plaza San Martín. Hier genossen wir im Schatten die Guten Winde (Buneos Aires), überlegten was wir die nächsten Stunden machen könnten und beschlossen  Souvenirs einzukaufen. Doch zuvor gönnten wir uns ein Eis und diesmal erstmalig bei McDonald’s. Aus dem Lokal hatten wir eine wunderbare Sicht auf den Obelisken und das Verkehrsaufkommen. 
Nun waren wir gefestigt um uns in die Menschenmenge zu mischen und zu feilschen. Daniel wünschte sich einen Gaucho-Hut und Valeria ging es nur darum das zu viel abgehobene Geld irgendwie auszugeben. Was den Hut angeht, sind wir schnell fündig geworden, ein Souvenir für unsere Vitrine ließ sich jedoch nicht auffinden. Da Shopping nun wirklich nicht die liebste Urlaubstätigkeit von uns ist, mussten wir uns von den Strapazen im Hotel erholen und nicht umsonst hatten wir ein komfortables Hotel gemietet. Abends machten wir uns auf die Suche nach einem gemütlichen Plätzchen, an dem wir dinieren könnten. Entweder waren die Lokale nicht überzeugend genug oder unsere Entschlusskraft ist auf der Strecke geblieben. Es kostete viel Zeit und viele Meter, um etwas Ansprechendes zu finden. Wir aßen relativ spät und danach ging es natürlich zurück ins Hotel.

Plaza San Martín


Ein Flugzeugmodell der Airline Iberia, mit der wir geflogen sind


Teatro Colón



Aublick aus der McDonald's Filiale am Obelisken




Freitag, 27. März 2015

Fahrt nach Buenos Aires

Um zum Busbahnhof zu gelangen, bestellten wir an der Hotelrezeption ein Taxi und wurden bequem durch die Stadt kutschiert. 10 Uhr fuhr unser Bus ab und wir hatten wieder die Freude ganz vorne sitzen zu können. Die Busfahrt verbrachten wir mit Kreuzworträtseln und Serienschauen. Wir machten kurze Stopps, um zur Toilette gehen zu können oder Fahrgäste aussteigen zu lassen bzw. neue einsteigen zu lassen. Erst am späten Abend kamen wir am Busbahnhof Retiro an. Wir nahmen ein Taxi und wurden zu unserem 4-Sterne Hotel El Conquistador gefahren, das in der gleichen Straße Suipacha lag, wie bereits das Argentina Tango Hotel. Daniels erste Zweifel galten dem gegen Aufpreis bestellten "King-Size-Bed". Es verleitete ihn sogar unmittelbar zur Rezeption zu gehen und zu erfragen, ob es sich nicht fälschlicherweise um ein "Queen-Bed" handele. Wir mussten uns jedoch damit abfinden und gingen leicht verdutzt an die frische Luft und kaufen und noch an einem Kiosk Schokoeis. Erschöpft von der Busfahrt machten wir uns auf den Weg zum Hotel und fielen müde ins Bett.
Blick aus dem Apartment in Córdoba am Abreisetag

Halt in Rosario


Serienschauen am Klapprechner

Busbahnhof Retiro in Buenos Aires

Donnerstag, 26. März 2015

Córdobas Zoo



Nachdem wir genug von der Stadtarchitektur Córdobas gesehen hatten, sind wir zur Plaza Espana gelaufen, die an den großen Parque Sarmiento grenzt. Anfangs eine Schnapsidee in den Zoo zu gehen, stellten wir fest, dass wir dafür noch genügend Zeit hatten. Der Eintritt kostete zusammen 156 Pesos. Wir bekamen nicht überragend viele neue Tierarten zu Gesicht, jedoch war der Zoo groß genug, um erschöpft sagen zu können, alles abgelaufen zu haben. Besonders faszinierend fanden wir die ausgestellten Stockenten. Lehrreich war aber auch der unmittelbare Vergleich von Strauß, Emu und Nandu sowie von Alpaka, Vikunja, Guanako und Lama. Wir blieben bis zur Schließzeit 19 Uhr. Danach wartete ein weiter Fußweg zum Appartement. Den Weg versüßten wir uns mit drei Kugeln Eis, als wir die uns aus Salta vertraute Eiskette sahen. Es folgten mehrere Anläufe, um etwas Sättigendes für die morgige Busfahrt zu finden, da es an Bord keine Verpflegung geben würde und wir auch keine Zeit für ein Frühstück haben würden. Wir mussten uns mit süßen Backwaren zufriedengeben, während wir aus dem Angebot in Salta eher mit herzhaften Empanadas gerechnet hatten. Eine Aufgabe abgehakt, galt es nun sich für ein Lokal zu entscheiden und zu Abend zu essen. Bei Entscheidungsarmut half wie immer eine Pizzeria, in der man zudem nicht enttäuscht werden konnte. Vergleichsweise günstig speisten wir zur späten Stunde und machten uns endlich zum Hotel. 



Bison

Flusspferd

Stockente







Nandu


Erschöpft